
Kronenpflege an einer Hofeiche
Der Kletterer arbeitet sich von Ast zu Ast durch die Krone und nimmt Totholz und aneinander reibende Äste heraus.
Geschnitten wird an der Astgabel, damit der Baum die Wunde überwallen kann.
Was gemacht wird, wie es abläuft und was danach auf der Fläche zurückbleibt.
Fast jeder Auftrag ist eine Kombination aus zwei oder drei davon.
Steht der Baum frei, fällt er in einem Stück. Das ist der Ausnahmefall. In Hinterhöfen, an Grundstücksgrenzen und unter Leitungen wird von oben nach unten abgetragen: Der Kletterer arbeitet sich im Seil nach oben, nimmt die Krone stückweise ab und trennt den Stamm danach in Abschnitten.
Jedes Stück hängt vor dem Schnitt bereits im Seil und wird kontrolliert abgelassen. Nichts fällt frei. Die Fläche darunter — Terrasse, Beet, Rasen — bleibt unberührt.
Auslichten, Totholz entnehmen, an den richtigen Stellen einkürzen. Geschnitten wird an der Astgabel, nicht auf Stummel — so kann der Baum die Wunde überwallen.
Bei Zwieseln mit Rissgefahr kommt eine Kronensicherung dazu: ein Gurtsystem zwischen den Stämmlingen, das Bewegung zulässt und im Ernstfall hält. Es wächst nicht ein und wird bei der nächsten Pflege wieder geprüft.
Totholz gehört in einen alten Baum — aber nicht über einem Gehweg, einem Stellplatz oder einer Spielfläche. Dort wird es gezielt entnommen, bevor es von selbst fällt.
Wo niemand darunter steht, bleibt es hängen. Ein vollständig ausgeräumter Baum ist nicht besser gepflegt, sondern nur ärmer an Lebensraum.
Nach einem Sturm zählt die Reihenfolge: erst sichern, dann räumen. Ein angebrochener Ast, der noch in der Krone hängt, ist gefährlicher als einer, der schon liegt.
Wir sperren die Stelle ab, nehmen die hängenden Teile kontrolliert herunter und beurteilen danach, ob der Baum stehen bleiben kann. Auf eine Meldung folgt die Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden.
Der Stubben wird mit der Fräse bis unter die Grasnarbe abgetragen. Danach lässt sich die Fläche wieder einsäen, bepflanzen oder befahren — ein liegengebliebener Stumpf verhindert genau das.
Die Maschine braucht dieselbe Zufahrt wie der Häcksler: 90 Zentimeter, ein normales Gartentor reicht. Das Fräsgut bleibt als Füllmaterial im Loch oder wird mitgenommen.
Schnittgut wird direkt vor Ort gehäckselt. Das erspart den Transport von sperrigem Geäst und macht aus einem Anhänger voll Ästen ein paar Schubkarren Material.
Auf Wunsch bleibt das Häckselgut als Mulch auf den Beeten liegen. Sonst geht es mit — samt Stammholz, wenn Sie es nicht als Brennholz behalten wollen.
Neun Aufnahmen aus den oben beschriebenen Arbeiten.

Der Kletterer arbeitet sich von Ast zu Ast durch die Krone und nimmt Totholz und aneinander reibende Äste heraus.
Geschnitten wird an der Astgabel, damit der Baum die Wunde überwallen kann.

Der Baum ist bereits bis auf einen Reststamm abgetragen.
Das abgesägte Stück hängt in der Rundschlinge und wird über eine Umlenkung am Stamm kontrolliert abgelassen — geworfen wird nichts.

Das Schnittgut geht direkt vor Ort durch den Häcksler und landet im Anhänger.
Aus einem Anhänger voll Geäst werden dabei ein paar Schubkarren Material.

Die Fräse trägt den Stubben schichtweise ab, bis er unter der Grasnarbe liegt.
Das helle Fräsgut daneben kann als Füllmaterial im Loch bleiben oder wird mitgenommen.

Der Aufstieg läuft über ein eingeworfenes Seil, nicht über Steigeisen — die würden die Rinde verletzen.
Aus der Krone heraus ist jeder Punkt des Baums erreichbar, ohne dass ein Fahrzeug in den Garten muss.

Die kahlen Äste zeigen, dass die Krone in diesem Bereich abgestorben ist.
Über Wegen und Sitzplätzen wird solches Holz entnommen, im hinteren Gartenteil bleibt es als Lebensraum stehen.

Der Ast ist am Stämmling ausgerissen und hängt noch in der Krone fest.
Solche Stellen werden zuerst gesichert und dann vom Seil aus abgelassen — ein Herunterziehen vom Boden ist unberechenbar.

Klettergurt, Seil, Umlenkrolle und Karabiner werden vor jedem Einsatz durchgesehen.
Was sichtbaren Verschleiß hat, wird ausgetauscht und nicht weiterverwendet.

Der Schnitt sitzt dicht am Astring, ohne ihn zu verletzen.
So kann der Baum die Wunde von außen überwallen — ein zu lang stehen gelassener Stummel trocknet ab und fault ein.
Steht Ihre Frage hier, sparen Sie sich den Anruf. Steht sie nicht dabei, rufen Sie an.
Pauschal lässt sich das nicht sagen. Der Aufwand hängt an Höhe, Zugänglichkeit und daran, was mit dem Holz passieren soll. Ein Baum, der frei fallen kann, ist eine Sache von Stunden. Derselbe Baum zwischen Haus und Garage, stückweise abgeseilt, ist ein anderer Tag.
Wir sehen ihn uns an und Sie bekommen ein schriftliches Angebot, bevor irgendetwas passiert. Der Ortstermin kostet nichts.
In Köln gilt eine Baumschutzsatzung. Ob Ihr Baum darunter fällt, entscheidet der Stammumfang, gemessen in einem Meter Höhe — bei Laubbäumen liegt die Grenze bei 80 Zentimetern, bei Nadelbäumen deutlich höher.
Wir messen das beim Ortstermin und sagen Ihnen, ob ein Antrag beim Umweltamt nötig ist. Wenn ja: Rechnen Sie mit mehreren Wochen Bearbeitungszeit und damit, dass eine Ersatzpflanzung zur Auflage wird. Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein Grund, früh anzufangen.
Fällungen und starke Rückschnitte gehören ins Winterhalbjahr. Zwischen dem 1. März und dem 30. September gelten Einschränkungen aus dem Bundesnaturschutzgesetz, weil in dieser Zeit gebrütet wird.
Davon ausgenommen sind Arbeiten zur Verkehrssicherung: Ein angebrochener Ast über dem Gehweg wartet nicht bis Oktober. Pflegeschnitte an einzelnen Bäumen sind nach Prüfung ebenfalls möglich.
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Der Kletterer braucht keine Zufahrt, nur den Baum. Hebebühne oder Kran sind bequemer, aber in Kölner Hinterhöfen selten eine Option.
Eine Zufahrt braucht erst das Aufräumen: Häcksler und Stubbenfräse wollen 90 Zentimeter Durchgang. Passt auch das nicht, tragen wir das Material heraus — dann dauert es länger.
Auf eine Meldung folgt die Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden. Wann wir tatsächlich vor Ort sind, hängt vom Sturm ab — nach einer schweren Nacht arbeitet die ganze Branche eine Warteschlange ab.
Sagen Sie am Telefon, ob etwas über einem Weg, einem Auto oder einem Nachbargrundstück hängt. Danach richtet sich die Reihenfolge.
Was Sie behalten wollen, bleibt da — Stammholz auf Länge geschnitten, Häckselgut als Mulch auf den Beeten. Beides sagen Sie am besten vorher, dann wird gleich richtig abgelängt.
Der Rest geht mit. Am Ende ist die Fläche besenrein.
Beim Ortstermin ja, danach nicht. Für den Arbeitstag brauchen wir Zugang zum Grundstück und eine Absprache, wo Fahrzeug und Anhänger stehen dürfen.
Wenn Nachbargrundstücke betroffen sind — Äste über der Grenze, Seil über einem fremden Zaun — klären Sie das vorher mit den Nachbarn. Das ist die eine Sache, die wir Ihnen nicht abnehmen können.
Rufen Sie an oder schreiben Sie kurz, worum es geht. Für eine erste Einschätzung reicht meistens ein Foto.
Baumdienst Wipfelrand
Köln
0221 4710 118
Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr. Samstags nach Absprache.
Sie rufen an oder schreiben. Wir sehen uns den Baum an — der Ortstermin kostet nichts. Danach bekommen Sie ein schriftliches Angebot zum Festpreis. Erst wenn Sie zusagen, machen wir einen Arbeitstermin aus.
Köln, links- wie rechtsrheinisch, sowie die direkt angrenzenden Gemeinden.
Vielen Dank — wir melden uns zurück. Wenn es eilt, erreichen Sie uns werktags zwischen 7 und 18 Uhr telefonisch unter 0221 4710 118.